Vorab:
Aus persönlichen Gründen möchte ich in diesem Eintrag nicht im Detail auf die zu Beginn gewählte Baufirma eingehen. Weil ich hier die gesamte Historie zusammenfassen möchte, entschuldige ich mich bereits jetzt für einen sehr langen Beitrag. Die nächsten werden kürzer 🙂

Was bisher geschah:

August 2016:
Ende August 2016 wurde nach einigen Beratungs- und Planungsgesprächen der Vertrag für das Projekt Eigenheim unterzeichnet. Die Vorbereitungen waren in verschiedenen Bereichen also bereits voll im Gange. Einerseits war die grobe Planung des Hauses bzw. Grundrisses abgeschlossen. Andererseits habe ich währenddessen die behördlichen und bürokratischen Hürden in Angriff genommen. Eine langwierige und mühsame Angelegenheit wie sich später herausstellte. Da das Grundstück in einem Hochwassergebiet lag, musste um eine Bauwasserrechtliche Bewilligung angesucht werden. Wie sich außerdem herausstellte musste das Grundstück einer Neu-Vermessung unterzogen werden. Nähere Informationen sind in den jeweiligen Beiträgen zu finden.

Neu-Vermessung:
Obwohl das Grundstück in der Vergangenheit bereits bebaut wurde, musste eine Neu-Vermessung durchgeführt werden. Warum? Die letzte amtliche Vermessung fand im Jahr 1908 statt. Die Art und Weise der Vermessungstechnik hat sich im Laufe der Jahre verändert. Bei der Neu-Vermessung stellte sich heraus, dass die Größe des Grundstücks nicht mit dem Grundbuch übereinstimmte. Um ganze 46 m² musste angepasst werden.

November – Dezember 2016:
In diesem Zeitraum fand die erste Grundstücksbegehung mit dem Projektleiter und dem Architekten des Hauses statt. Sinn dieser Begehung war es die lokalen Gegebenheiten gemeinsam zu betrachten und in die Einreichplanung mit aufzunehmen. Dieser Termin konnte leider nicht wie geplant zur Fertigstellung des Einreichplans dienen, da sich Resultate der Besprechung auf den Grundriss auswirkten.

Einige Tage später, nach zahlreichen Telefonaten und E-Mail-Korrespondenz war es dem Architekten schließlich möglich den Einreichplan zu finalisieren.

Zwischen Weihnachten und Silvester 2016 durfte ich den Einreichplan schließlich nach mehreren Urgenz-Telefonaten zum ersten Mal betrachten. Leider wurden hier seitens des Architekten Änderungen im Plan vorgenommen die weder besprochen noch abgesegnet waren. Aufgrund der Bauauflagen und der Hochwasserschutzauflagen war es notwendig das Haus auf ein erhöhtes Fundament zu setzen. Das hatte Auswirkungen auf den Preis des Fundaments, aber auch auf die Positionierung des Hauses und der angrenzenden Garage. Die behördliche Einreichung war somit nicht möglich.

Jänner – April 2017:
Im Jänner begannen die ersten wirklich unschönen Diskussionen mit dem Architekten und der Baufirma. Ich hatte bereits vor der Vertragsunterzeichnung alle nötigen Unterlagen an die Baufirma übermittelt. Nichts desto trotz sollte ich für die folgende Punkte Mehrkosten auf mich nehmen:

  • Preissteigerung für das Erhöhte Fundament – 10.000 €
  • Nachweis für die Bebaubarkeit des Grundstücks – Erdreichanalyse – ~2.000 €
  • Angebotspreis Garage 15.000 € konnte nicht gehalten werden – neues Angebot war um 20.000 € teurer
  • Wechsel Walmdach auf Flachdach – ~ 4.000€ Aufpreis

Nach mehreren Eskalationsgesprächen und keiner zufriedenstellenden Lösung wurde die Reißleine gezogen und der Vertrag storniert.

 

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